Familie Zeller aus Martinszell  
 
Mittwoch, 27.03.2019

1945
Berichte und Erinnerungen aus der Familie Zeller
zum Ende des Zweiten Weltkriegs

 

Zusammengestellt von Max-Adolf Cramer (143.11), in: Sonderveröffentlichungen des Martinszeller Verbandes Heft 13, Stuttgart 1995

Die offiziellen Feiern zum Gedenken an das Kriegsende vor 50 Jahren sind vorbei. Es wurde viel Allgemeines gesagt und geschrieben. Aber was bleibt davon? Mit den vorliegenden Auszügen aus Berichten und Briefen wollen wir einiges von dem festhalten, was Familienglieder damals erlebt haben. Unsere Kinder und Enkel und spätere Generationen sollen nicht nur in Geschichtsbüchern lesen können, dass einmal der schreckliche Krieg mit all seinen Grausamkeiten und der Verstrickung in schwere Schuld gewesen ist, sondern sie sollen aus persönlichen Zeugnissen erfahren, was diese Zeit für ihre Väter und Großväter und genauso für ihre Mütter und Großmütter bedeutet hat. Da und dort leuchtet etwas von der persönlichen Einstellung auf, wie sie damals war. Auch das möge als „Zeichen der Zeit“ gesehen und bewertet werden. Väter und Mütter haben ja dann durch den Wiederaufbau auch den Grund gelegt für unseren heutigen Wohlstand. Aber dies ist ein neues Kapitel unserer Geschichte. Wir sind dankbar, dass das Alte vorbei ist, und wir hoffen auf eine gute, friedliche Zukunft.

1.
Der Bombenkrieg
Auszug aus einem Brief aus schwerer Zeit von Hermann Zeller (145), Dekan in Waiblingen, vom 28. August 1947
2.
Flucht aus Litauen - 3. Juli 1944
Aus den Lebenserinnerungen von Marie Cramer geb. Obermaier, Ehefrau von Hans Cramer (143.7) der von August 1941 - Ende Juli 1944 in der Verwaltung der Ostgebiete (Kauen / ehemals Kowno, Litauen) tätig war
3.
Flugkapitän und Geschwaderchef Max Eckhoff (1907-1945) (75.1)
Eines der letzten Opfer des Zweiten Weltkriegs in unserer Verwandtschaft war Max Eckhoff, der erste Mann von Lotte Zeller, der ältesten Tochter von Dr. Gustav Zeller, ZB § 75. Sie ist 1992 in Basel gestorben. – Von Liesel Reichle-Zeller (unter Mitarbeit von Max Eckhoffs ältester Tochter Ursula Burla, Basel)
4.
Mein Kriegsende
Erinnerungen von Kurt Dapp (375.4)
Wie es damals war, ist mir nach über 50 Jahren nur noch in Bruchstücken erinnerlich. Auch eine Beurteilung  oder Bewertung aus der Sicht des damals 27jährigen kann ich nicht mehr geben.
5.
Letzte Kriegstage und Gefangenschaft
Erinnerungen von Max-Adolf Cramer (143.11)
6.
Heimkehr
Aus einem Brief von Martin Leube (153) vom 12. März 1945
7.
Der Krieg und seine Folgen in einer Familie
Auszüge aus einem Brief aus schwerer Zeit von Hermann Zeller (145), Dekan in Waiblingen, vom 28. August 1947
8.
Die letzten Wochen in Schmalfelden
Auszüge aus einem Bericht von Wolfgang Cramer (143.5), Pfarrer in Schmalfelden, vom 9. Mai 1945
9.
1945 in Tübingen
Erinnerungen von Liesel Reichte-Zeller (77.1)
10.
Die letzten Kriegstage in Korntal
Auszug aus einem Brief von Otto Zeller, Korntal (155), an seine Frau vom 12. April 1945
11.
Bericht aus Kirchheim/Teck
Aus einem Brief von Martin Leube (153) vom 12.5.1945
12.
Kriegsende in Ludwigshafen
Brief von Marthe Leube geb. Zeller (154) an Geschwister und Kinder in KirchheimlTeck, 22. Mai. 1945
13.
Letzte Kriegstage in Esslingen
Aus einem Brief von Liese Zeller (141.6), damals Apothekerin in Esslingen, an ihre Schwestern vom 6. Mai 1945
14.
Das Kriegsende in Wüstenrot Kreis Heilbronn
Brief von Hanna Zeller geb. Schüz (157) vom 22. Mai
1945
15.
Kriegsende - und neue Nöte
Auszug aus einem Brief „Aus schwerer Zeit“ von Hermann Zeller (145), Dekan in Waiblingen, vom 28. August 1947

 

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