Familie Zeller aus Martinszell  
 
Mittwoch, 27.03.2019

Familientag in Nagold, Hirsau und Calw
am 3. Oktober 2009

      Der diesjährige Familientag führte uns ins Nagoldtal. Die erste Station war das Zellersche Gartenhaus, erbaut vom Apotheker und Naturforscher Heinrich Zeller (1794-1864). Im Juli 1862 besuchte Eduard Mörike mit seinem Freund Johannes Märlein für einige Tage die Zellers, als er dort zu einer Badekur weilte: „In Nagold sprachen wir bei D. Zellers ein. Die besten Leute von der Welt. Wohlhabenheit, Bequemlichkeit und friedsamer Geist dieses Hauses.“ Kurz vor Mörikes Eintreffen wurde das Gartenhaus eingeweiht und der Garten diente manchen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss (ausführlicher nachzulesen in den Familiennachrichten der beiden letzten Jahre).
      Der Tag führte uns auf literarischen Spuren weiter der Nagold entlang. In Hirsau gab es in den Klosterruinen literarische Akzente und in Calw ließen wir uns auf Hermann Hesses Spuren führen.
      Die Mitgliederversammlung fand nach dem Mittagessen im Gasthaus statt. Nach den Führungen in Calw ging der Familientag zu Ende, für einen Teil der Besucher im Cafe Montagnola.
       --------> Fotos sind in der Bildergalerie zu finden (Mitgliednummr + Passwort!)
 
Bild Bild Bild

Heinrich Zellers Gartenhaus in Nagold

Kloster Hirsau

Die zwölf biblischen Edelsteine
Aus der Sammlung Heinrich Zellers

 

Und das war das Programm:

In Nagold (9.30 Uhr):
Führung im Zellerschen Gartenhaus


In Hirsau (11 Uhr)
Spaziergang durch die Klosterruinen mit kurzem Einblick in die Geschichte des Klosters und herzoglichen Schlosses. Lesung von Gedichten von Ludwig Uhland und anderen schwäbischen Dichtern.



12 Uhr: Mittagessen und Mitgliederversammlung im Gasthof Löwen
(Auswahl aus der Speisekarte: 1. Käsespätzle mit Salat, 2. Salatplatte mit Putenstreifen oder 3. Putengeschnetzeltes mit Spätzle und Salat)


Mitgliederversammlung – Tagesordnung:

Bericht des Vorstands
Bericht der Rechnerin
Wahlen zum Vorstand und Familienrat


 

In Calw (15 Uhr)
- Führung im Hermann Hesse Museum
Der wohl schönste Raum des Museums ist der Kindheit und Jugend Hesses in Calw gewidmet: seine Schulzeit in der Lateinschule, der Aufenthalt in der Klosterschule Maulbronn und schließlich - durch die Not der Pubertät bedingt - seine Zeit in der Heilanstalt Stetten im Remstal, als Mechanikerlehrling bei der Firma Perrot in Calw bis hin zu seiner Ausbildung als Antiquariatsgehilfe in Tübingen (Buchhandlung Heckenhauer).
- Auf den Spuren Hermann Hesses
In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. "Calw ist die schönste Stadt von allen", bekannte er einmal. Die Führung zeigte Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.
Wer noch Muße und Zeit hatte, genoss anschließend auf eigene Faust im Café Montagnola, gleich neben dem Hesse-Museum, benannt nach dem letzten Aufenthaltsort Hermann Hesses, Kaffee und Kuchen




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