Familie Zeller aus Martinszell  
 
Mittwoch, 27.03.2019

Gebetsheilanstalt in Männedorf -
Samuel Heinrich Ansgar Zeller, ein Knecht Jesu Christi

in: Herbert Leube, Familie und Christliche Diakonie, Familienkreis und Nachkommenschaft von Christian Heinrich Zeller und Sophie Siegfried, Sonderveröffentlichungen des Martinszeller Verbandes e.V. Nr. 15, Lahr 1999, S. 176-184

 
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                                     Samuel Zeller (1834-1912)                                                     Dorothea Trudel (1813-1862)

 

„Samuel Zeller, ein Knecht Jesu Christi", so lautet der Titel einer Schrift, die vom Neffen und Nachfolger im Amt Alfred Zeller verfaßt worden ist und schon viele Auflagen erlebt hat. Noch 1978 wurde das Büchlein verlegt; so wirkt der Knecht Jesu Christi bis in unsere Tage als Seelsorger der Müden und Kranken. Durch seine Gebetsheilanstalt in Männedorf am Zürichsee gewann er nachhaltigen Einfluß auf die pietistischen Kreise der gesamten Ostschweiz. Doch eine Biographie sollten die von Alfred Zeller zusammengetragenen „Züge aus seinem Leben" nicht sein; das hatte sich Samuel Zeller ausdrücklich verbeten. Er fürchtete, ein Freund, ein naher Verwandter würde in einem Lebensbild nur die lichten Seiten hervorheben, könne kein unparteiisches Bild zeichnen. Heute, nach 100 Jahren, sind wir noch viel mehr in Gefahr, gerade einem Mann wie Samuel Zeller nicht gerecht zu werden: Wir konnten ihn nicht persönlich kennen lernen, müssen uns auf gefärbte Zeugnisse stützen und betrachten sein Leben, seine Zeit mit den Augen des aufgeklärten Spätgeborenen.

 

Entwicklungs- und Wanderjahre

Samuel Zeller war das zehnte und jüngste Kind aus dem Beuggener Zellerhaus. Er wurde 1834 geboren, als seine Eltern schon 55 und 43 Jahre alt waren. Sechs Wochen nach seiner Geburt verheiratete sich seine Schwester Marie mit dem Missionar Samuel Gobat. Wenige Wochen vor der Hochzeit wurde Samuel in Beuggen getauft (Samuel = erhört von Gott). Gobat war der Pate; er reiste kurz danach mit seiner jungen Frau zu einer zweiten Missionsreise nach Abessinien. Als Samuel 6 Jahre alt war, ging die Ruhr um in Beuggen, und auch er erkrankte. Als der Arzt die Hoffnung auf Genesung schon aufgegeben hatte, wurden die Gebete der Eltern erhört und er durfte genesen. Als Kind schon zeigte Samuel handwerkliches Geschick, schreinerte, baute mit selbstgebrannten Ziegeln; als er größer wurde, war ihm die Aufsicht über den Hühnerhof anvertraut. Aus den Erfolgen, die Samuel in der Behandlung der Tiere hatte, erwuchs sein Interesse für die menschliche Heilkunst. Er studierte das Kräuterbuch seines Vaters und äußerte schließlich den Wunsch, Arzt zu werden, das aber lehnte der Vater ab. Schon vor der Konfirmation durfte er am Unterricht der Lehrerzöglinge teilnehmen und konnte schon früh pädagogische Kenntnisse erwerben. Wie seine Brüder wurde auch Samuel nach der Konfirmation zur weiteren Ausbildung außer Haus geschickt. Er kam in das Institut eines Freundes des Vaters, des Pfarrers Christoph Möhrlen in Payerne VD, um sich vollends auf das Lehramt vorzubereiten. Das Schwergewicht lag auf Französisch, daneben studierte er aber auch Deutsch, Mathematik, Musik und naturkundliche Fächer. In Payerne wurden junge Männer verschiedener Nationalität und unterschiedlicher Glaubensbekenntnisse, faule und strebsame, ausgebildet. Der Geist, der im Haus herrschte, war für Samuel neu, es fiel ihm bei manchen Aktivitäten der Kameraden schwer mitzumachen; denn es wurden im „Deutschen Club" nicht nur Theaterstücke deutscher Klassiker mit verteilten Rollen gelesen, man versuchte sich auch sonntags im Theaterspielen. Später hat es Samuel sehr bedrückt, an diesem als sündig angesehenen Spiel teilgenommen, sogar gern teilgenommen zu haben. Nach fast zwei Jahren, am Heiligabend des Jahres 1852 kehrte Samuel nach Beuggen zurück.

Im Frühjahr des folgenden Jahres wurde Samuel als Seminarlehrer nach Schiers in Graubünden gerufen. Mit 19 Jahren empfand er sich als jung und unerfahren; seine Studenten waren meist älter als er. So nützte er die Abende und Nächte, um sich in Fächern fortzubilden, in denen er sich schwach fühlte. Andere Schwierigkeiten erwuchsen ihm und seinem Lehrerkollegen Lutz, dem späteren Basler Stadtmissionar, durch einen anderen Kollegen, der die Studenten gegen ihre jungen Lehrer aufbrachte, um die beiden zu vertreiben. Samuel Zeller wollte schon abreisen, doch der Vater empfahl ihm, die Sache durchzustehen: „Was du in Schiers lernst, lernst du für Beuggen!" Die Attacken des Kollegen hörten auf. Samuel fand sogar Muße für Liebhabereien: er konstruierte eine Dampfwaschmaschine, erntete aber bei den Waschfrauen wenig Dank; sie fürchteten um ihr tägliches Brot. 1855 wurde Samuel nach Beuggen zurückgeholt, um die Stelle von Aaron Witzemann einzunehmen, der als Leiter an die neue Erziehungsanstalt in Kasteln berufen worden war.

In dieser Zeit wurde Samuel oft geplagt von dem Gedanken, er habe als Kind und Heranwachsender und noch als Lehrer in Schiers sich Unaufrichtigkeiten, unehrlicher Aussagen, vom Zorn diktierter Handlungen schuldig gemacht und gegen seinen Herrn versündigt. In seinem Grübeln fühlte er immer mehr, daß er geistlich erstorben sei. Er versuchte sich abzulenken indem er hoffte, im Gebet, in der Fürsorge für andere Erlösung zu finden. Er verlegte sich auf die Arzneikunst und hatte damit auch Erfolge. Da stellte sich eine körperliche Krankheit, ein Leberleiden mit einem Flechtenausschlag bei ihm ein; es quälte ihn monatelang. Er brachte seine körperliche Verfassung mit seiner seelischen Not in Zusammenhang und stürzte sich in Schwermut. Samuel erhoffte sich von einem Urlaub am Genfer See Besserung. Unterwegs in Aarau bei der Schwester Tabitha Schmuziger wurde er vom Arzt nach Bad Schinznach geschickt; der Arzt dort konnte ihm nicht helfen. Eine Frau, die früher als Waise in Beuggen gewesen war, wies ihn zu Jungfer Trudel. Fräulein Dorothea Trudel führte in Männedorf am Züricher See ein Haus in streng pietistischem Sinn, in dem von seelischen und körperlichen Leiden geplagte Menschen Zuflucht suchten. Jungfer Trudel betete mit ihren Gästen und erbat durch Handauflegen Hilfe vom Herrn für die Hilfesuchenden. Jungfer Trudel sah Zeller mit ihren durchdringenden Augen ins Herz und sagte: „Wenn einmal der Aussatz der Sünde weg ist, dann wird wohl diese Krankheit auch verschwinden." Er wurde durch Handauflegen gepflegt, hörte die Andachten; in seinem Innern tobte ein schwerer Kampf. Er bekannte offen seine Not, schrieb denen, die er früher glaubte verletzt oder angeschwindelt zu haben. Er litt Höllenqualen, doch er wurde erlöst und in seinem Herrn neu geboren. Wir können heute schwer nachvollziehen, was in Zeller damals vorging; wir müssen aber erkennen, daß er ein in seinem Charakter gewandelter Mensch geworden ist. Seine Ungeduld, sein Jähzorn, seine Selbstgerechtigkeit schwanden, er fand seine Sicherheit im Glauben an seinen Herrn Jesus. Eltern und Geschwister in Beuggen freuten sich mit Samuel, als sie von seiner inneren Verwandlung hörten. Der weise Vater aber riet: „Samuel, bleib nüchtern, prüfe den Geist!" Ein neuer Sohn, ein neuer Lehrer kam nach Hause.

1860 folgte Samuel einem Ruf als Hauslehrer nach Elberfeld. In der Elberfelder Zeit ist Zellers häufiges Losen von Bibelsprüchen bezeugt, eine Sitte, die schon damals durch das Losungsbüchlein der Brüdergemeine weit verbreitet war: Er erbat sich täglich zusätzlich zum morgendlichen und abendlichen Bibellesen vom Herrn durch ein Los ein persönliches Gotteswort. Besuchten ihn Freunde, so zog er auch für diese ein Los, und Briefen legte er ein Bibellos bei. War eine Entscheidung zu treffen, so brachte ein Los Klarheit. Aber immer mehr durchdrang ihn die ganze Schriftwahrheit, er hörte auf, bei jedem kleineren Ereignis seinen Herrn im Gebet anzurufen.

 

Wirken in Männedorf

Auch nach Samuel Zellers Weggang von Männedorf blieb das Vertrauensverhältnis mit Dorothea Trudel bestehen. Zeller verehrte sie in kindlicher Liebe. Nach dem Tod seiner eigenen Mutter hatte er sich angewöhnt, alle wichtigen Lebensfragen brieflich mit dem „Müetterli" zu besprechen. So verstehen wir sehr gut, daß Zeller im Jahr 1860, wenige Monate, nachdem er nach Elberfeld gegangen war, von Dorothea Trudel als Gehilfe in ihre Gebetsheilanstalt nach Männedorf berufen wurde. Schon zwei Jahre später verstarb die Gründerin und Seele der Anstalt. Zeller übernahm die Nachfolge, zusammen mit seiner Schwester Sophie, die er sich als Hausmutter und Gehilfin von Beuggen holte (s. dort). Damit die aufblühende Anstalt im gleichen Sinn weitergeführt werden konnte, hatte Dorothea Trudel zu Lebzeiten den ganzen Besitz an Samuel Zeller geschenkt. Zeller hat dann 50 Jahre lang bis zu seinem Tod 1912 diese Anstalt geleitet und ihr seinen besonderen Charakter aufgeprägt, der noch heute nachwirkt. Sein Neffe Alfred Zeller, der nach seinem Tod die Leitung übernahm, hat die Gebetsheilanstalt im Sinne seines Onkels weitergeführt, bis er 1948 starb. Zeller hat übrigens nie, wie etwa Bodelschwingh um Gaben für sein Unternehmen gebeten. Was er bedurfte, wurde ihm immer aus freien Stücken von Freunden des Hauses zuteil.

Worin lag das Geheimnis, die Ausstrahlungskraft der Anstalt in Männedorf? Wie kam es, daß ein bescheidener Lehrer des Gotteswortes in unserer aufgeklärten Zeit Einfluß auf die pietistischen Kreise in der Ostschweiz und Süddeutschland gewinnen konnte? Einflußreiche Leute des öffentlichen Lebens saßen zu seinen Füßen; unter anderen war Herzogin Vera von Württemberg dort und lud ihn zu sich ein, als er zu Evangelisationsabenden in Stuttgart weilte.

Zellers Art muß anziehend gewirkt haben. Er verstand es, seine Freude über Gottes Wirken in der Natur, seine Heilsgewißheit andern mitzuteilen. Er konnte für kleine Erfolge in seinen Bemühungen um das seelische Heil und das leibliche Wohl seiner Gäste seinen Schöpfer preisen und sie als Geschenke annehmen. Ebensosehr wie er sich mühte, andere durch Gebet auf den Weg der Erlösung zu führen, rang er lebenslang für sich selbst um den rechten Weg zu einem gottseligen Leben. Dazu war ihm unbedingte Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit gegen sich selbst und seinen Gott ganz besonders wichtig. Aus seiner festen Grundhaltung konnte er mit großem Ernst, aber gleichzeitig mit heiterer Warmherzigkeit seinen Gästen den Weg zeigen, in ihren seelischen Nöten und körperlichen Schwächen festen Grund zu finden. Nie ließ er dabei Zweifel aufkommen, wohin der Weg führen muß: zur Erlösung der Seele. Immer konnte er sich mit seinen Schutzbefohlenen freuen über kleine und große Fortschritte auf dem Weg zum Herrn, über den Sünder, der Buße tut.

Für Zeller waren Leib und Seele eine Einheit. Nie können körperliche Leiden geheilt werden, ohne daß die Seele gesundet. Der Patient muß seinen Seelenzustand, seinen Bezug zu seinem Gott erkennen. Doch war Zeller nie bemüht, ein Bekenntnis zu erzwingen als Voraussetzung für eine Heilung durch Handauflegen. Er wußte, Gott richtet sich nicht nach einer Schablone. Zeller konnte warten. Er äußerte: „Zu echter Seelsorge gehört der heilige Grundsatz: Nichts für sich suchen, sondern für den Herrn."

Wer waren die Hilfesuchenden, die vom frühen Morgen bis zum späten Abend sein Seelsorgerstübchen aufsuchten? Es müssen Gemütskranke gewesen sein, Nervenleidende, ja sogar Leute, die sich vom Bösen besessen glaubten, aber auch Magenkranke und Patienten mit eindeutig körperlichen Leiden. Von Zeller wird gerühmt, er habe eine scharfe Beobachtungsgabe besessen, er konnte durch seine Patienten hindurchsehen. Das half ihm sicher, in kritischen Fällen das rechte Wort zu finden, eine helfende Maßnahme zu ergreifen. Methoden und Erkenntnisse der modernen Psychoanalyse und Psychotherapie wendete er intuitiv an und hatte manchen erstaunlichen Heilungserfolg. Er wußte, daß dem Patienten selbst seine wunde Stelle bewußt sein muß, um dem innerlich Leidenden zu helfen. Der Patient muß den Willen zur Umkehr, zum Kampf mit seinen Problemen mitbringen. Dabei wollte Zeller nie mit einem Magnetiseur verwechselt werden: „Sie suchen ihre Kranken unter den Einfluß ihres Willens zu bringen und so zu heilen. Ich gehorche meinem Heiland, der mir befohlen hat, den Kranken die Hand aufzulegen und über ihnen zu beten. So suche ich die Kranken unter den Einfluß Gottes zu bringen, der dann mit ihnen handeln soll, wie Er will." (Lit. Alfred Zeller).

Durch Erfolge bei der Behandlung körperlicher Krankheiten kam schon Jungfer Trudel, später auch Zeller mit dem Gesetz in Konflikt. Er war klug genug, eiternde Wunden, eine Mittelohrentzündung zum Arzt zu verweisen, erlebte aber auch, daß Patienten von Zitterlähmung, von Magenleiden, einer Herzkrankheit bei ihm genasen. Dorothea Trudel war 1856, lange bevor Zeller in Männedorf war, wegen Übertretung des Medizinalgesetzes (§1. Niemand darf heilen, ohne patentierter Arzt zu sein.) zu einer Geldstrafe verurteilt worden und mußte alle Kranken entlassen. Doch schnell hatte sie wieder Zulauf. 1861 stand derselbe Vorgang mit noch höherer Geldstrafe ins Haus. Diesmal wollte Zeller nicht gehorchen. Zeller berief sich auf das Wort Gottes. Eine Apellation des Freundes der Anstalt, Fürsprech (Rechtsanwalt) Spöndlin am Bezirksgericht und schließlich am Obergericht in Zürich war erfolgreich. Das Urteil lautete auf völligen Freispruch: Es entspreche weder dem Geist der Zeit noch dem Charakter eines Freistaates, die Bestrebungen der Anstalt durch polizeiliche Strafen zu unterdrücken. Auch einen erneuten Prozess im Jahr 1869 konnte Fürsprech Spöndlin für das Haus gewinnen. Das endgültige Aus für die Behandlung von Geisteskranken, deren es bis dahin in Männedorf eine große Zahl gegeben hatte, brachte 1899 der § 17 einer Verordnung des Regierungsrates: Jede Privatanstalt, in welcher Geisteskranke aufgenommen werden, hat deren ärztliche Behandlung einem diplomierten Arzt zu übertragen. Eingaben hochgestellter Freunde halfen nichts, die Geisteskranken mußten entlassen werden.

Ein besonderes Kapitel war Zellers Auseinandersetzung mit dem Exorzismus. Es ergab sich ganz automatisch, daß bei seiner Beschäftigung mit seelischen Problemen und der Betreuung von Geisteskranken auch Leute zu ihm kamen, die sich selbst für Besessene hielten oder für nahe Angehörige Zellers Fürbitte, ja seine direkte Einwirkung auf den bösen Geist erflehten. Hier verhielt sich Zeller sehr vorsichtig. Doch erlebte er Situationen, die von Außenstehenden als die Befreiung von bösen Geistern gedeutet wurden.

Zeller trat nicht sehr oft als Evangelist außerhalb von Männedorf auf. Er wurde zwar oft darum gebeten, zog es aber in aller Regel vor, in der persönlichen Seelsorge in Männedorf zu wirken. Wo er aber als Redner hinkam, strömten nicht nur die Zuhörer von weit her, auch die Herzen wurden durch seine Worte bewegt. Vielen Gästen von Männedorf waren Kernaussagen seiner Andachten noch nach Jahrzehnten gegenwärtig. Seine Predigten waren direkt, bildhaft und leicht faßbar, gewürzt mit Gleichnissen aus dem täglichen Leben, und führten leicht zu einem Gespräch mit seinen Zuhörern, ja zum Examinieren. So blieben sie immer lebendig bis zum Schluß.

Bis zu seinem Ende - er starb 1912 im Alter von 78 Jahren - blieb Samuel Zeller die Fähigkeit erhalten, in Ruhe Entscheidungen für sich und seine Schutzbefohlenen seinem Gott anheim zu stellen. Er konnte feindlich Gesinnten immer vergeben. Noch auf dem Sterbebett rief er aus: „Wie gerne möchte ich anderen helfen!"

So kann man unter sein Leben das Motto schreiben: Die Liebe höret nimmer auf.

 

 

Schriften von Samuel Zeller

– Aus dem Leben und Heimgang der Jungfrau Dorothea Trudel von Männedorf (t 1862). Stuttgart 1862;
   11. Auflage Basel 1899
– Hausandachten, gehalten in Männedorf 1871; 8. Auflage Basel 1903
– Acht Betrachtungen über Bibelabschnitte. 2. Auflage Basel 1873; 7. Auflage 1909
– Bibelbetrachtungen und Hausandachten. Basel 1881
– Strafe und Trost, sechs Betrachtungen über Bibelabschnitte. Basel 1886; 8. Auflage Basel 1912
– Eine Mutter. Eine wahre Geschichte (Erinnerungen an die Mutter der Dorothea Trudel). 6. Auflage Basel 1887;
   13. Auflage Basel 1900
– Mitteilung an Freunde und Wohltäter der Gebetsheilsanstalt Männedorf, offene Darlegung der Schwierigkeiten,
   die unsere    Anstalt infolge des neuen Irrengesetzes durchgemacht, bestimmt für teilnehmende Freunde der
   Gemütskranken und Antwort auf Aufnahmegesuche für Geisteskranke. Wädenswil 1901
– Ein neues Jahr, Betrachtungen über 1. Sam. 1, 1-20. Männedorf 1903; 2. Auflage 1926
– Gern will ich sie lieben, Betrachtungen über Hosea 14. Männedorf 1903; 3. Auflage Männedorf 1921
– Etwas zum Nachdenken für unsere Kranken. 2. Auflage Männedorf 1904
– Rechnen - Vergeben, Betrachtungen über Matthäus 18, 21-35. Männedorf 1907; 3. Auflage Männedorf 1922
– Die Vergebung der Sünde, in: Der Kampf wider die Sünde! drei Vorträge. Zürich 1907
– Was ist die Sünde wider den Heiligen Geist? Eine Frage, beantwortet von Samuel Zeller. Männedorf 1909;
   8. Auflage Berlin 1958
– Wollen, wägen, wählen, wagen, Betrachtungen über Hebräer 11, 24-27. Männedorf 1909;
   3. Auflage Lahr-Dinglingen 1955
– Der Herr segne dich und behüte dich! Betrachtungen über 4. Mose 6, 22-27; 5. Auflage Männedorf 1955
– Samuel Heinrich Ansgar Zeller, ein Knecht Jesu Christi
– Kommet, nehmet, lernet, Betrachtungen über 1. Mose 45, 4 und Matth. 11, 28-30. 2. Auflage 1912
– Feuer vom Himmel, Betrachtungen über 1. Könige 18,19-40. Männedorf 1934
– Arzneien aus Gottes Apotheke
– Trost unter dem Wort, ausgewählte Betrachtungen über das Leben Josephs

                                                                 (In dieser Internet-Fassung wurden die Anmerkungen weggelassen)

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